Krieg im Nahen Osten könnte Touristenstrom auf Mallorca verstärken

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Der Krieg im Nahen Osten könnte unerwartete Folgen für den Tourismus in Europa haben. Nach Angaben des großen Reiseveranstalters TUI ist eine deutliche Verschiebung zu beobachten, bei der Reisende ihre Urlaubsziele anpassen und sich häufiger für Länder wie Spanien entscheiden.

Der Vorstandsvorsitzende der TUI Group erklärte bei einem Treffen mit Hotelunternehmern auf der Tourismusmesse ITB in Berlin, dass die aktuelle Situation im Iran und in der Region Einfluss auf die Reisepläne habe. Aufgrund der Unsicherheit im Nahen Osten erwarten Reiseveranstalter, dass ein Teil der Touristen aus Osteuropa ihren Urlaub nach Westeuropa verlegt.

Seiner Meinung nach könnte diese Veränderung vor allem für traditionelle Urlaubsziele wie Spanien, Griechenland, Italien und Kap Verde von Vorteil sein. Viele Reisende suchen derzeit nach Reisezielen, die als stabil und sicher gelten.

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Für Spanien könnte dies bedeuten, dass kurzfristig die Nachfrage nach Urlauben in beliebten Regionen steigt. Dies könnte sich vor allem in touristischen Gebieten wie den Balearen, den Kanarischen Inseln und der Mittelmeerküste bemerkbar machen.

Gleichzeitig warnt TUI, dass diese zusätzliche Nachfrage auch Probleme verursachen kann. Die Kapazitäten von Hotels und Unterkünften sind nämlich nicht unbegrenzt. Laut Ebel könnte der Anstieg der Touristenzahlen Druck auf die Anzahl der verfügbaren Betten und auf die Preise ausüben.

Die Situation erinnert an frühere geopolitische Krisen, in denen Touristen massenhaft alternative Reiseziele wählten. Wenn die Spannungen im Nahen Osten anhalten, könnte Spanien erneut von einer Verlagerung der internationalen Reiseströme profitieren.

Quelle: Agenturen